05.03.2018 / Vorspiel für die Fahrzeugschau

Foto: Beim studentischen Kolloquium, das das Vorspiel zur 8. Fahrzeugschau für Emobilität bildet, waren auch zwei selbstgebaute elektrische Rennwagen zu sehen, von denen einer sogar vollkommen autonom fährt.

Das Formula-Student-Treffen war so etwas wie das Vorspiel zur achten Fahrzeugschau für E-Mobile am 21. und 22. April. Heuer tauschten in der Stadthalle rund 40 Teilnehmer aus acht Hochschulen ihr Wissen über unterschiedliche Teilgebiete des Fahrzeugbaus aus. Den Auftakt machte allerdings der Entwicklungsleiter von ZF Schweinfurt mit einem Vortrag und einem Bekenntnis, das für alle Teilnehmer wohl gilt: „Die Zukunft ist elektrisch.“ Gerhard Schüssler, dessen schulische Wurzeln in Bad Neustadt liegen, untermauerte diese These mit den Aktivitäten, die nicht nur sein Unternehmen sondern im Grunde alle namhaften Fahrzeughersteller entfalten.

Bei ZF liege der Einstieg in die E-Mobilität rund 20 Jahre zurück, als an einem Audi 100 „herumgetüftelt“ wurde und die Hinterachse einen Elektromotor erhielt. Vor rund zehn Jahren seien die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten weiter intensiviert worden, und im Jahr 2015 wurde die E-Mobilität im Konzern zur Zukunftstechnologie erklärt. Inzwischen produziert ZF mit seinen auf eine Vielzahl von Standorten verteilten rund 140.000 Mitarbeitern elektrische Aggregate für eine ganze Reihe von Kunden. Ein Schwerpunkt ist der chinesische Markt, weil dort die Politik die Elektrifizierung der Fahrzeuge massiv vorantreibe. Die Stückzahlen, die dabei erreicht werden, seien zwar weit über denen der westlichen Märkte, gemessen am gesamten Fahrzeugaufkommen aber noch gering.

Alle großen Hersteller nähmen jetzt gewaltige Investitionen vor, um beim Elektroauto nicht den Anschluss zu verlieren. Er erinnerte an das Beispiel des Handy-Herstellers Nokia, der sich auf seinen Lorbeeren ausgeruht habe und „in kürzester Zeit weg vom Fenster war“. Ob das auch mit Fahrzeugunternehmen passieren wird, wagt er nicht zu prognostizieren, „für einige wird es aber wahrscheinlich richtig schwer“.

Und auch wie sich die Nachfrage entwickeln wird, könne er „beim besten Willen“ nicht sagen. „Da spielen so viele Faktoren mit.“ So verwies er beispielsweise auf die von „der Industrie selbst verursachten jüngsten Dieselskandale“ hin, die in kürzester Zeit eine ausgereifte Technologie in Verruf gebracht und so ungewollt dem Elektroauto Vorschub geleistet hätten. Er sei außerdem überzeugt, dass in fünf Jahren Elektroautos genau so teuer seien wie Verbrenner, die jedoch auf viele Jahre hinaus noch unverzichtbar seien.

Damit diese Prognose zutrifft, muss aber die Entwicklung in vielen Bereichen noch vorangetrieben werden. Bei dem vom TTZ, dem Förderverein M-E-NES und Bianca Benkert vom Projekt Modellstadt für E-Mobilität vorbereiteten Kolloquium hatten die Jungakademiker Gelegenheit, ihre Erfahrungen in den Formula-Student-Gruppen auszutauschen. Die Formula Student ist ein vom Verein deutscher Ingenieure initiierter und von vielen Industrieunternehmen unterstützter Konstruktionswettbewerb, bei dem die Teilnehmer jährlich aufgefordert sind, einen Rennwagen zu bauen – entweder mit Verbrennungsmotor oder reinem elektrischem Antrieb, erklärte Dr. Hubert Büchs, Vorsitzender des Fördervereins. Die Teams der Uni Nürnberg und der TU Ilmenau hatten das Ergebnis ihrer Arbeit zur Veranschaulichung auch mitgebracht. Das Elektroflitzer der thüringer Studenten zeichnet sich zudem dadurch aus, das er vollkommen autonom fährt.

Im Rahmen des Kolloquiums waren die acht Gruppen, zu denen außerdem auch Teams der Hochschulen aus Kassel, Regensburg, Bayreuth, Schweinfurt, Konstanz und Dresden zählten, aufgefordert, aus einem Fachgebiet ihrer Arbeit zu referieren. Unter anderem ging es um die Optimierung der Straßenlage, erklärte TTZ-Leiter Dr. Ansgar Ackva fort, der die Veranstaltung moderierte. Eine weitere Gruppe setzte sich mit der Radaufhängung an einer Karbonfahrgastzelle auseinander. Ferner wurde Software zur Simulation von Fahrzeugkonstruktionen präsentiert.

Für den Leiter der Außenstelle der FH Würzburg/Schweinfurt ist das Ausrichten der Veranstaltung eine Anerkennung der Arbeit der Einrichtung. Längst sei das TTZ aus seiner Projektphase heraus und habe sich zu einer anerkannten Forschungseinrichtung entwickelt, wie die zahlreichen Aufträge aus der Industrie unterstreichen, beteuerte Ackva. Und da auch die hiesigen Unternehmen sowie die Berufsschule und die Stadt die Einrichtung massiv unterstützen, sei am derzeitigen Standort schon wieder eine Erweiterung ins Auge gefasst.

 

Quelle: Rhön- und Saalepost, Eckhard Heise

Einladung zum 3. Studentischen Fahrzeugtechnischen Kolloquium 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die ersten beiden Fahrzeugtechnischen Kolloquien im Rahmen unserer Fahrzeugschau Elektromobilität 2016 und 2017 waren ein voller Erfolg. Dies haben uns die Teilnehmer unisono bestätigt und einhellig für eine Neuauflage plädiert. Das Angebot, sich im Rahmen eines eintägigen Informationsaustausches über verschiedene fahrzeugtechnische Technologien hinweg, mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten auseinanderzusetzen, hat für eine hervorragende Resonanz gesorgt. Grund genug für uns im Jahr 2018 erneut ein Kolloquium zu organisieren.

 

Die fachliche und technische Leitung dieses Kolloquiums hat Prof. Dr.-Ing. Ansgar Ackva von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg- Schweinfurt, Mitglied des Fakultätsrats Elektrotechnik und Leiter des Technologie Transfer Zentrums - Elektromobilität, Bad Neustadt übernommen.

 

Bei dem Kolloquium werden einige Formula Student-Teams von ihren innovativen Ansätzen zum Bau von Formula Student Autos berichten. Ebenso werden Vertreter aus den örtlichen und regionalen Industrieunternehmen erwartet.

 

Das Kolloquium findet am 03. März 2018 von 09.00 Uhr – 16.30 Uhr in der Stadthalle Bad Neustadt a.d. Saale statt. Die Agenda steht zum Download bereit.

 

Im Vorfeld möchten wir am Freitag, den 02. März 2018 um 18 Uhr zum Networking in die Stadthalle Bad Neustadt a.d. Saale einladen. Herr Markus Schüßler, Leiter Entwicklung bei der ZF Friedrichshafen AG, wird zum Thema „Vision Zero – Die Zukunft ist elektrisch“ einen Impulsvortrag halten. Bei dem anschließenden Imbiss besteht die Möglichkeit für Gespräche.

 

Für Unternehmen bieten wir die Möglichkeit, am Fahrzeugtechnischen Kolloquium und an der Veranstaltung am Vorabend teilzunehmen, ggf. auch mit einem Messestand im Foyer der Stadthalle.

Die Teilnahmegebühr für sonstige Teilnehmer beträgt 50€ und für Studenten nur 10€. Zusätzlich werden auch die Unterkunft und die Verpflegung für Studenten vom Veranstalter übernommen. Daher wären wir für finanzielle Unterstützung sehr dankbar.

 

Bankverbindung

Empfänger: M-E-NES e.V.

Stichwort: Sponsoring Kolloquium 2018

IBAN: DE92 7906 9165 0100 8777 78

BIC: GENO DE F1 MLV

Bank: Volksbank Raiffeisenbank Rhön-Grabfeld eG

 

Die Veranstaltung bietet eine sehr gute Gelegenheit sich als Firma zu präsentieren und mit den Studenten in Kontakt zu kommen. Wir hoffen auf rege Teilnahme, damit das Kolloquium seinen einzigartigen Charakter behalten kann.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Dr.-Ing. Hubert P. Büchs

Vorsitzender M-E-NES e.V.

 

Anmeldeformular zum Download

R_UE_C_K_M_E_L_D_U_N_G.pdf

Anmeldeformular

Agenda zum Download

Agenda..pdf

Agenda

Einladung zum 3. Studentischen Fahrzeugtechnischen Kolloquium am 03.03.2018

Sehr geehrtes Formula-Student-Team,

die vergangenen Studentischen Fahrzeugtechnischen Kolloquien waren ein voller Erfolg. Dies haben uns die Teilnehmer unisono so bestätigt und einhellig für eine Neuauflage plädiert. Das Angebot, sich im Rahmen eines eintägigen Informationsaustausches über verschiedene Technologien hinweg mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten auseinanderzusetzen, hat offensichtlich für eine hervorragende Resonanz gesorgt. Grund genug für uns, im Jahr 2018 erneut ein Studentisches Fahrzeugtechnisches Kolloquium zu organisieren.

Die fachliche und technische Leitung dieses Kolloquiums übernimmt Herr Prof. Dr. Ansgar Ackva vom Technologie-Transfer-Zentrum Elektromobilität der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg- Schweinfurt.

Als Besucherzielgruppe erwarten wir weitere FS-Teams, Vertreter aus den örtlichen und regionalen Industrieunternehmen und verschiedenen Hochschulen.

Das Kolloquium findet

am 03. März 2018

von 09.00 Uhr – 16.00 Uhr

in der Stadthalle Bad Neustadt a. d. Saale statt.

 

Im Vorfeld möchten wir am Freitag, den 02. März 2018 zum Networking in die Stadthalle einladen.

Herr Dr. Joachim Wagner, Leiter Produktmanagement E-Mobilität bei der Firma Preh wird an diesem Abend einen Vortag zu den aktuellen elektromobilen Entwicklungen halten. Weiterhin ist geplant, dass die Firma ZF-Sachs aus Schweinfurt ihre Aktivitäten zur Elektromobilität vorstellt.

Wie bereits im vergangenen Jahr werden Ihre anfallenden Kosten (Anfahrt, Übernachtung, Verpflegungspauschale) übernommen, so dass keine Auslagen für Sie entstehen.

Das konkrete Tagungsprogramm, das aus Fachvorträgen der Studententeams gestaltet wird, ist derzeit in Erarbeitung.

Wir haben uns zum 3. Kolloquium für folgende Themen entschieden:

Fahrwerk, Batterie, Thermomanagement, Antriebsstrang, Team-Organisation und Ökonomie.

Bitte teilen Sie uns bis spätestens 17.11.2017 schriftlich mit, ob Sie am 3. Studentischen Fahrzeugtechnischen Kolloquium teilnehmen und zu welchen Themen Sie referieren möchten.

Für die weitere Kommunikation ist es uns wichtig einen festen Ansprechpartner zu haben, der dann zuverlässig alle Informationen an die Teilnehmer des Kolloquiums weitergibt.

Wir freuen uns schon heute darauf mit Ihnen zusammen erneut ein Kolloquium veranstalten zu können.