05.12.2014 |Emobil-Anwender in Bad Neustadt

Unternehmer aus ganz Franken lassen sich die Modellstadt erklären

Es kann durchaus ein Zeichen der Wertschätzung sein, dass der AnwenderClub Emobilität der IHK Nordbayern Bad Neustadt zum Tagungsort auserkoren hatte. Der Zirkel von Interessenten aus dem Bereich Emobiliät setzt sich vor allem aus Unternehmern der Region Nürnberg zusammen, die sich über die Aktivitäten in der Modellstadt informieren wollten.

Treffpunkt war die Jakob-Preh-Schule, die mit dem TTZ und der Technikerschule für Emobilität gleich zwei Vorzeige-Objekte der Modellstadt in ihren Mauern beherbergt. Die beiden Einrichtungen standen zunächst auch im Mittelpunkt des Geschehens, nachdem Dr. Hubert P. Büchs als Organisator das Treffen gemeinsam mit Landrat Thomas Habermann und Bürgermeister Bruno Altrichter eröffnet hatte. Nachdem Büchs den rund 30 Teilnehmern die Aktivitäten des Fördervereins M-E-NES vorgestellt hatte, erklärte Berufschulleiter Kurt Haßfurter bei einem Rundgang die Technikerschule, während Professor Ansgar Ackva zur Besichtigung des TTZ einlud.

 

Nach einer Pause stand eine ganze Flotte von Elektroautos bereit. Sie brachten die Teilnehmer zunächst zur Firma Preh, wo sie über die Entwicklung von Geräten zur Steuerung von Batterieelementen informiert wurden. Beim Pflegedienst Rossbach konnten die Teilnehmer erfahren, wie sich Elektrofahrzeuge im täglichen Einsatz als Geschäftsfahrzeuge bewähren.

 

Das Treffen soll aber nicht nur der Information dienen, betonte IHK-Bereichsleiter Oliver Freitag. Der AnwenderClub sei genauso eine Plattform zum gegenseitigen Kennenlernen. Die Branche sei noch so dünn bestückt, dass es wichtig sei, die involvierten Firmen und Einrichtungen in Kontakt zu bringen. Das persönliche Gespräch sei dabei sehr hilfreich.

 

 

Quelle: Mainpost, Eckard Heise