30.07.2015 |Erfolge am besten im Foyer des Landtags darstellen

Hubert Aiwanger und Günther Felbinger besuchten das Technologie Transfer Zentrum

Foto: Nerche-Wolf

Beeindruckt von der Entwicklung, die das Technologie Transfer Zentrum Elektromobilität (TTZ EMO) in den vergangenen drei Jahren genommen hat, zeigten sich Hubert Aiwanger, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, und sein Kollege MdL Günther Felbinger.

Zu ihrem Informationsbesuch in Bad Neustadt wurden sie von Bürgermeister Bruno Altrichter, Landrat Thomas Habermann und TTZ-Mitarbeitern begrüßt.

 

Große Bedeutung erlangt

Für das Projektmanagement stellte Jörg Geier den Weg dar, der von der politischen Gründung „auf der grünen Wiese“ hin zu beachtlichen Erfolgen geführt habe. Die wissenschaftliche Forschungsarbeit, die beim „Königsprojekt“ TTZ unter dem Dach der Hochschule für angewandte Wissenschaft Würzburg-Schweinfurt geleistet werde, habe mittlerweile bei der regionalen Industrie große Bedeutung erlangt.

Professor Ansgar Ackva erläuterte die Forschungsgebiete, die unter anderem die Leistungssteigerung der Batterien im Blick haben, damit Elektrofahrzeuge beispielsweise längere Strecken ohne Aufladen zurücklegen können. Ansgar Ackva sprach aber auch ein wesentliches Problem an: die finanziellen Mittel.

Die Stiftungsprofessur ist nur bis Ende 2016 gesichert, danach stelle sich die Frage, ob das TTZ weiter ausbaufähig sein kann. Weitergehen werde das TTZ in jedem Fall, mit einer staatlichen Unterstützung von 700 000 bis 800 000 Euro statt der zugesagten 200 000 Euro könne die jetzige Bedeutung weiter gesteigert und die Planungssicherheit für die fast 40 Mitarbeiter sicher gewährleistet werden.

Der dringende Rat, den Aiwanger und Felbinger den TTZ-Verantwortlichen gaben, lautete: „Sie müssen in München aufschlagen, im Foyer des Landtags ihre Erfolge darstellen, jeden Abgeordneten anschreiben, die Wirtschaft fürs TTZ sprechen lassen. Denn die Politik weiß viel zu wenig darüber.“

 

Quelle: Mainpost, Nerche-Wolf