28.09.2015 |„Gestalter der Energiewende“

Auszeichnung für das TTZ in Bad Neustadt – Bühnendialog auf der Mainfranken-Messe

Foto: Stefan Kritzer

Die Energiewende ist ein Zukunftsprojekt, das von neuen Ideen, Forschungsergebnissen und Technologien lebt – und nicht zuletzt von deren Transfer in die Praxis. Hierbei leisten Forschungsinstitute aus Unterfranken einen wichtigen Beitrag. Auf der Mainfranken-Messe in Würzburg stellen zwei Institute am Samstag, 26. September, vor, wie neue Technologien aus dem Forschungslabor auf den Markt gelangen: das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung Bayern und das Technologie-Transfer-Zentrum Elektromobilität der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt in Bad Neustadt. Das bayerische Wirtschaftsministerium zeichnet das TTZ im Rahmen der Messe als „Gestalter der Energiewende aus“. Das ZAE Bayern hat diese Auszeichnung bereits im letzten Jahr erhalten.

 

Mit dem Halt in Würzburg setzt das Wirtschaftsministerium die Messetour „Energie für Bayern: sicher, bezahlbar, sauber“ fort. „Wenn wir es schaffen, dass Wissenschaft und Wirtschaft näher zusammenarbeiten, können wir neue Technologien frühzeitig auf deren Tauglichkeit für die Praxis testen. Das sichert Bayerns Erfolg bei der künftigen Gestaltung der Energiewende“, betont Bayerns Wirtschaftsministerin und Schirmherrin der Messetour, Ilse Aigner, die Bedeutung der praxisnahen Forschung in einer Pressemitteilung.

 

Die beiden Projekte aus Unterfranken würden die Rolle der Wissenschaft bei der Energiewende verdeutlichen – von der Erzeugung über die Verteilung bis hin zum Verbrauch der Energie: Das TTZ erforscht und entwickelt in enger Kooperation mit Industriepartnern leistungselektronische Systeme aller Art, insbesondere Ladesysteme für die Elektromobilität. Ein Schwerpunkt im Bereich Elektromobilität liegt bei der Entwicklung von bidirektionalen Schnellladesystemen zur Ankopplung von Elektro- und Hybridfahrzeugen an die elektrischen Energienetze. Dabei handelt es sich um Systeme, bei denen Elektrofahrzeuge nicht nur schnell geladen, sondern auch die in der Batterie gespeicherte Energie wieder abgeben und so zum Lastmanagement verwendet werden können.

 

Folgendes Bühnenprogramm ist im Rahmen der Veranstaltung am Samstag, 26. September, ab 14 Uhr in den Hallen 8/9 am Stand 840 auf der Mainfranken-Messe vorgesehen: „Praxisnahe Forschung als Erfolgsfaktor: Energiewende in Unterfranken“: Bühnendialog mit Prof. Dr.-Ing. Ansgar Ackva, Institutsleiter am Technologie-Transfer-Zentrum Elektromobilität der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt in Bad Neustadt; Dr. Hans-Peter Ebert, Bereichsleiter Energieeffizienz am Bayerischen Zentrum für angewandte Energieforschung; Wolfgang Jäger, Bereichsleiter Wirtschaft, Landesentwicklung und Verkehr der Regierung von Unterfranken; Franz Pschierer, Staatssekretär im bayerischen Wirtschaftsministerium

 

 

Quelle: Rhön- und Saalepost, Stefan Kritzer