27.04.2015 |Stromer auf der Überholspur

5. Fahrzeugschau Elektromobilität in der Modellstadt Bad Neustadt zieht wieder Tausende von Besuchern an / Aussteller mit Interesse hochzufrieden

Die fünfte Auflage der Fahrzeugschau Elektromobilität in der E-Modellstadt Bad Neustadt am letzten April-Wochenende hat die Messe endgültig an die Spitze der branchenweiten Veranstaltungen katapultiert. Die Resonanz seitens Ausstellern und Besuchern war kaum zu toppen, die Ausrichter sind mit dem Top-Ergebnis höchst zufrieden. Die Elektromobilität setzt sich zusehends als alltagstauglicher Alternativantrieb durch. „Ziel nicht nur erreicht, sondern übertroffen“, lautete das Fazit der glücklichen Veranstalter.

 

Beeindruckte Politiker

„Ich bin begeistert, wie groß und umfassend das Angebot der Fahrzeugschau Elektromobilität ist“, unter-strich MdB Dorothee Bär im Rahmen der Eröffnung der fünften Veranstaltung am 25. April. Die Politikerin nahm sich ebenso wie Tausende von Besuchern ausgiebig Zeit, um das facettenreiche Angebot an zwei- und vierrädrigen E-Fahrzeugen unter die Lupe zu nehmen und auch live zu testen. Stolz auf den bis auf den letzten Quadratmeter mit neuester E-Technik gefüllten Festplatz von Bad Neustadt zeigte sich auch Thomas Habermann, Landrat des Landkreises Rhön-Grabfeld. Der Politiker unterstrich, dass die Fahrzeug-schau Elektromobilität die größte Veranstaltung dieser Art in ganz Deutschland ist. Wie sehr die Bürgerin-nen und Bürger der Region hinter dem Thema Elektromobilität stehen, bewies die überaus positive Reso-nanz auf den testweisen Batteriebetrieb der Stadtlinie NESSIE. Darauf machte Bürgermeister Bruno Altrich-ter zum Auftakt der Veranstaltung aufmerksam.

 

Als Leitmesse für Elektromobilität etabliert

„Der Markt wird immer besser“, konstatiert auch Dr. Jörg Geier, Leiter des Kreiswirtschaftsreferats im Land-kreis Rhön-Grabfeld, mit Rückblick auf die enorme technische e-mobile Entwicklung seit der ersten Fahr-zeugschau vor fünf Jahren. Besonders beeindruckend sei, wie stark die Bad Neustädter Industrie weltweit in der jungen Elektromobilitäts-Branche agiert. Dies zeigten Unternehmen wie Preh und Siemens auch anschaulich an ihren Ständen. Den Großteil des Festplatzes füllten jedoch die Hersteller mit rund 100 E-Fahrzeugen sowie vielen hunderten E-Bikes zum Anschauen und Ausprobieren. Ein überaus wichtiger Punkt, der die Fahrzeugschau von Bad Neustadt in besonderem Maße einzigartig macht, wie Ulrich Leber, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Neustadt, betonte.

„Es gibt keine vergleichbare Veranstaltung mit einer derartigen Fülle an E-Fahrzeugen“, sind sich beide Projektmanager selbst mit Blick auf die internationalen Leitmessen einig. Viel Lob gab es auch für die dies-jährige Hauptattraktion, den futuristischen InnoTruck der TU München, der den Weg in die Mobilität von morgen spannend aufzeigte.

 

Stände dicht umlagert

Hochzufrieden waren auch die Aussteller mit der fünften Auflage der Fahrzeugschau Elektromobilität. Die Stände waren dicht umlagert, die Gespräche überaus intensiv, die Messeangebote begehrt, an den Test-Fahrzeugen bildeten sich lange Warteschlangen, die kurzfristig noch verdoppelten Segway-Touren waren ruckzuck ausgebucht, die Kinder-Elektromotorräder konnten kaum so schnell geladen und die Prospektre-gale kaum so schnell gefüllt werden wie sie gebraucht wurden. „Die Resonanz ist kaum zu toppen, wir sind fix und fertig, aber glücklich“, strahlte das Organisationsteam um Ulrich Leber, Dr. Jörg Geier und Bianca Benkert.

 

Ladeinfrastruktur angepasst

Angereist waren E-Fans, aber auch solche, die es noch werden wollen, aus ganz Deutschland, viele davon auch mit einem Elektrofahrzeug. Um dem Ansturm der „Stromer“ Herr zu werden, hatte die Stadt Bad Neu-stadt kurzerhand rund 50 Ladestationen installiert, die auch entsprechend stark frequentiert waren. Auch diese Dichte an Ladestationen dürfte deutschlandweit einzigartig sein.

 

Fortsetzung folgt

Angesichts der Menschenmengen auf dem Bad Neustädter Festplatz fiel das Fazit der Manager aus der

1. Modellstadt Elektromobilität in Bayern nicht schwer: „Wir haben das Ziel nicht nur erreicht, sondern über-troffen“, so Ulrich Leber, Dr. Jörg Geier und Bianca Benkert. Auch der Ausblick ist positiv. Aller Voraussicht nach wird es auch im Frühjahr 2016 wieder eine Fahrzeugschau Elektromobilität geben, eventuell sogar mit einer zweiten Auflage eines spektakulären E-Rennens. „Wir werden unserer Ernennung als Modellstadt Elektromobilität auch weiterhin Respekt zollen und den umweltfreundlichen Antrieb aus der Steckdose intensiv fördern“, so Dr. Geier abschließend. Weitere Informationen und Testmöglichkeiten für E-Fahrzeuge („Bürger E-Mobil“ unter www.m-e-nes.de und auf Facebook.

 

 

Quelle: textDesign, Tonya Schulz