Stadt stellt wieder Geld zur Vefügung - Umfrage zur Erreichbarkeit des Bahnhofs

Die Stadt setzt ihr Engagement in Sachen Modellstadt Elektromobilität fort. Das hat der Stadtrat für das kommende Jahr beschlossen. Insgesamt stellt die Stadt 75.000 Euro für das Projektmanagement (55.000 Euro) sowie die Stiftungsprofessur im Technologietransferzentrum Elektromobilität (20.000 Euro) zur Verfügung. Die Rolle der Stadt und des TTZs bei dieser Antriebstechnologie soll auch in Zukunft gefestigt und weiter ausgebaut werden. Dazu gehört selbstverständlich auch wieder die Veranstaltung der großen Fahrzeugschau Elektromobilität.

Zur Kenntnis nahm der Stadtrat eine Nutzerbefragung, die am 25. und 26. Oktober rund um den Bahnhof erhoben werden soll. „Zugang zur Bahn“ lautet der Titel der Aktion. Die knapp dreiminütige Befragung soll Qualitätsmängel wie enge Gehwege, Umwege zum Bahnsteig, Wartezeiten an Ampeln oder gefühlte Sicherheitsdefizite zum Thema haben. An der Befragung kann man jetzt schon online teilnehmen auf der Website www.zugang-zur-bahn.de.

Der Befragung zugrunde liegt das Anliegen der Professur für Siedlungsstruktur und Verkehrsplanung der Technischen Universität München, die die fußläufige Erreichbarkeit des Bahnhofs in Bad Neustadt wie in anderen Städten dokumentieren und auswerten möchte.

Mit Freuden zur Kenntnis nahm der Stadtrat die erfolgreiche Arbeit des Vereins „Initiative for Music and Youth Culture“ im Jugendzentrum (Juze). Vorstand Marcel Schäfer berichtete von den ehrenamtlich geleisteten Arbeiten bei der Sanierung des Gebäudes ebenso wie bei der Durchführung von Veranstaltungen. Letztere erfreuen sich eines immer größer werdenden Publikums, was für die Qualität des Juze spricht. Der Stadtrat sicherte auch in Zukunft die Unterstützung der Kulturarbeit im Juze zu.

Auf eine der nächsten Stadtratssitzungen verschoben wurde die Bauvoranfrage der SP Hotel Holding GmbH. Eigentlich sollte der Um- und Neubau des Hotels Schwan und Post in der Stadtratssitzung diskutiert werden, doch nur wenige Minuten vor Beginn der Sitzung beschlossen die Verantwortlichen, den Antrag von der Tagesordnung zu nehmen. Der Stadtrat kam diesem Wunsch nach. Laut Bürgermeister Bruno Altrichter müssen zunächst noch einige Punkte in dem Bauantrag intern diskutiert werden.

Die Vergabe zweier Gewerke in der nichtöffentlichen Sitzung vom 26. September gab Bruno Altrichter bekannt. Die Trockenbau-, Innenputz- und Malerarbeiten im Rahmen der Baumaßnahme Gemeindehaus und Feuerwehrhaus Mühlbach gehen an die Firma Büchs aus Burglauer für 115.514 Euro. Die Schlosserarbeiten für neue Urnenstelen auf dem Friedhof Brendlorenzen führt die Firma Reulbach aus Unterelsbach für 35.329 Euro aus.

 

Quelle: Rhön- und Saalepost, Stefan Kritzer