10.05.2012 Ansgar Ackva wird Professor in Bad Neustadt

Forschung im TTZ ab Juli oder August

Entschieden: Stiftungsprofessor für Elektromobilität in Bad Neustadt wird Dr.-Ing. Ansgar Ackva. Dem stimmte jetzt das erweiterte Hochschulgremium der FH Würzburg- Schweinfurt zu.

Jetzt ist es raus. Professor Dr.-Ing. Ansgar Ackva wird in der Außenstelle Bad Neustadt Stiftungsprofessor für den Bereich Elektromobilität der FH Würzburg-Schweinfurt. Am Dienstag hat die erweiterte Hochschulleitung als letztes Gremium ihre Zustimmg dazu gegeben. Das bestätigte Professor Bernhard Arndt von der Fachhochschule, Studiendekan und kommissarischer Leiter des Technologie-Transferzentrums Elektromobilität in Bad Neustadt, auf Anfrage der Main-Post.

Ackva, der an diesem Donnerstag 52. Geburtstag feierte, kommt nicht von außen. Er ist bereits seit 2007 Dozent an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt mit den Lehrgebieten Leistungselektronik, Grundlagen der Elektrotechnik, Modellbildung und Simulation. Genau die Themen, die für Elektromobilität wichtig sind und damit Ackva zum richtigen Mann für die Stelle in Bad Neustadt machen, so Professor Arndt.

Vor seiner Lehrtätigkeit war der aus Montabaur stammende Ackva bei Siemens im Bereich Automobiltechnik tätig, hat also auch da auf einem Gebiet gearbeitet, das für das Themenfeld Elektromobilität, das er an der Bad Neustädter FH-Außenstelle im Technologietransferzentrum (TTZ) bearbeiten wird, beste Voraussetzungen. Promoviert hat der künftige Bad Neustädter Professor 1992.

Spätestens im August geht's los

Wenn die letzte Formalität erfüllt ist und Ackva offiziell den Ruf auf die Professorenstelle angenommen hat, dann, so schätzt Arndt, wird es entweder Anfang Juli oder Anfang August mit der Forschungstätigkeit Ackvas am Bad Neustädter TTZ losgehen, das in der Jakob-Preh-Berufsschule untergebracht ist.

Weil die Stiftungsprofessur in erster Linie auf die Forschung angelegt ist, wird Ackva nach Angaben von Arndt nur die Hälfte der Lehrverpflichtung eines normalen Professors übernehmen müssen. Das bedeutet, er hält an 9,5 Stunden pro Woche Vorlesungen – die allerdings in Schweinfurt. Den größeren Rest seiner Tätigkeit widmet Ackva in den nächsten fünf Jahren der Forschung in Bad Neustadt.

Dafür, so Arndt, stehen im TTZ an der Jakob-Preh-Schule drei Räume plus ein Sekretariatszimmer zur Verfügung. Ein Raum ist für das Projektmanagement bestimmt. Dort kümmern sich nach Angaben von Arndt bereits seit 6. Februar Managerin Katja Grohmann-Neunz und Assistent Frank Halbig um den Aufbau der FH-Außenstelle Bad Neustadt. Unter anderem auch um die Einrichtung der beiden anderen Räume als Labors für Leitungselektronik und Mikroelektronik.

Für die Fachhochschule geht es nun an eine neue Stellenausschreibung. Denn die bisherige Stelle von Ackva muss neu ausgeschrieben werden, so Arndt.

Quelle: Mainpost