10.07.2014 | Die „Rush-hour“ ist vorbei

E-Mobilität geht weiter

 

Unter allen bayerischen Modellstädten oder Regionen für E-Mobilität sieht Jörg Geier von der Stabsstelle für Wirtschaftsförderung am Landratsamt Bad Neustadt ganz vorne. „Wir haben alle aufgaben abgearbeitet“, sagt er und verweist auf ein Projektvolumen von 14,8 Millione Euro und auf 150 durch die Elektromobilität entstandenen Arbeitsplätze.

Was ihn offensichtlich ein wenig nervt, erklärte er im Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr im Sitzungssaal des Landratsamtes. Es ist die Frage, die ihm immer wieder mal gestellt wird, wie die Modellstadt ohne Projektmanager auskommen kann.

Es sei von Anfang an klar gewesen, dass Projektmanager Sebastian Martin und der ehemalige Berufsschulleiter Klaus Saar nur befristet für die Anfangsphase der Modellstadt zur Verfügung stehen würden, um geförderte Projekt anzuschieben und in die Region zu holen. Jetzt sei die „Rush hour“ vorbei und jeder wisse, was zu tun sei.

Landrat Thomas Habermann stellte klar: „Das Projekt Modellstadt läuft weiter“. Die Initiativ-Projekte seien sehr gut gefördert worden, doch dafür habe nur eine beschränkte Zeitspannen zur Verfügung gestanden. Es sei wie immer bei derartigen Projekten: „Nach einer Anlaufphase muss das von alleine laufen“.. Das TTZ müsse sich selbst am Leben halten. Jetzt gehe es von der Initiativ-Phase in die wichtigere Nachhaltigkeitsphase des Projekts. „Wir haben einen Entwicklungsvorsprung, den gilt es weiter auszubauen“, forderte der Landrat.

 

 

Quelle: Mainpost, HuHe