11.05.2014 | Elektrisch für zwei oder vier Räder

Vierte Fahrzeugschau präsentierte viel Neues über Elektroauto und Elektrofahrrad

Mit dem wohl spannendsten Elektroauto der vierten Fahrzeugschau wurde die Messe eröffnet. Rund um den BMW I3 finden sich (von links) der Vorsitzende des Vereins M-E-NES, Dr. Hubert P. Büchs, Landrat Thomas Habermann, Bürgermeister Bruno Altrichter, Preh-Geschäftsführer Dr. Ernst-Rudolf Bauer, Alexander Horn (Wirtschaftsministerium), Projektmanager Sebastian Martin, Teamassistentin Bianca Benkert, Sandro Kirchner MdL und (verdeckt) Dr. Armin Rudolph (Wirtschaftsministerium).

 

Fast lautlos gleitet ein Elektrofahrrad und ein Elektroauto nach dem anderen an den Besuchern vorbei. Probefahren war vielerorts angesagt bei der vierten Fahrzeugschau Elektromobilität. Neues zu entdecken gab überall bei der Messe rund um den elektromobilen Antrieb für zwei oder vier Räder.

 

Vom schicken Pedelec über den Luxushybrid bis hin zum Elektroauto, das schon morgen allgegenwärtig auf unseren Straßen zu finden sein könnte. Die Fahrzeugschau auf dem Festplatz hat sich längst zu einer der größten Messen dieser Art in Deutschland entwickelt.

Doppelt so groß, viel mehr Aussteller als im vergangenen Jahr und Top-Autohersteller wie Mercedes, BMW und Volkswagen auf dem Festplatz. Die vierte Fahrzeugschau Elektromobilität glänzte mit allem was derzeit rein elektrisch oder als Hybrid um die Gunst der innovationsfreudigen Fahrerinnen und Fahrer buhlt.

Projektmanager Sebastian Martin freute sich über die „deutlich gewachsene“ Ausstellung. Vor wenigen Jahren passte diese kleine Messe noch auf den Neustädter Marktplatz, heute jedoch ist das Thema Elektromobilität viel breiter aufgestellt und wird von viel mehr Unternehmen vorangetrieben.

Erstmals dabei waren diesmal auch große Unternehmen, die mittlerweile ihre Messestände ebenfalls in die kleine Modellstadt für Elektromobilität schicken.

Neben den schicken neuen E-Autos wie dem BMW I3, der Hybrid-S-Klasse von Mercedes oder dem kleinen VW e-Up waren es vor allem auch die Fahrräder, die für viel Aufmerksamkeit bei der Fahrzeugschau sorgten. Diese gibt es nämlich schon in fast allen Fahrradvariationen und – im Gegensatz zu den Autos – fahren sie auch schon millionenfach in Deutschland.

Der Durchbruch der Elektroautos scheint dennoch kurz bevorzustehen, wenn man sich nur mal umschaute auf dem Festplatz. Ein SUV als Plug-in-Hybrid präsentiert von Mitsubishi, den Renault Twizy in einer Cargo-Version mit Zuladung für Werkzeug oder Pizzakartons oder vielleicht doch das Tesla Model-S, das Elektroauto für den solventen Kunden mit gut gefüllter Brieftasche.

Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik tummelten sich ebenfalls auf der Fahrzeugschau. Landrat Thomas Habermann und Bürgermeister Bruno Altrichter interessierten sich neben den Fahrzeugen vor allem um die neuen Entwicklungen in den Industrieunternehmen rund um die Modellstadt. Zahlreiche Hochschulen präsentierten ihre „Formula Student“ mit intelligenten Lösungen für kleine E-Rennautos. Wer es lieber etwas langsamer und gemütlicher haben wollte, der war bei einer Stadtrundfahrt per Pedelec der Tourismus und Stadtmarketing GmbH gut aufgehoben.

Fahren war sowieso das Thema der diesjährigen Fahrzeugschau. Das Autohaus Vorndran hatte nicht weniger als 30 elektrisch angetriebene Renault-Modelle mitgebracht, die zum Teil auch für Probefahrten zur Verfügung standen. Was hin und wieder zu Schlangen am Infostand des Autohauses sorgte. Ein Zeichen dafür, wie groß das Interesse an der neuen und umweltfreundlichen Art der motorisierten Fortbewegung ist. (Ein ausführlicher Bericht folgt in der morgigen Ausgabe). Quelle: Rhönundsaalepost Stafan Kritzer