30.07.2014 | Erfolgreiches Bürger-E-Mobil

Werkausschuss erweitert Sommerferienkarte im Triamare

Nach dem Ausscheiden von Projektmanager Sebastian Martin wird das Thema Elektromobilität wieder näher bei den Stadtwerken angesiedelt. Teamassistentin Bianca Benkert bezieht ab August ihr neues Büro bei den Stadtwerken, bislang war das Projektmanagement gemeinsam mit dem Technologietransferzentrum in der Jakob-Preh-Schule untergebracht. Der Technische Leiter der Stadtwerke, Ulrich Leber, wird gemeinsam mit Dr. Jörg Geier, Leiter der Stabsstelle für Kreisentwicklung im Landratsamt, das Projektmanagement Elektromobilität weiter führen. 

In der Sitzung des Werkausschusses betonte Ulrich Leber die Fortführung der Modellstadt für Elektromobilität. Im Gespann mit Jörg Geier und Bianca Benkert würden die Projekte weiter voran getrieben. Einen Erfolg nannte Leber auch das Bürger-E-Mobil. Das kostenfreie Ausprobieren von Hybrid- und Elektroautos über die Stadtwerke wird rege von den Bürgern angenommen. „Wir hatten ca. 150 Buchungen im vergangenen halben Jahr“, so Leber. 

Die Sommerferienkarte für das Triamare gilt ab sofort auch für Studenten. Bislang kamen nur Schüler in den Genuss der ermäßigten Sommerkarte für lediglich 30 Euro. Da Studenten jedoch hier und da auch etwas klamm sind, weitete der Werkausschuss das Sommerschwimmbadangebot auch für Studenten bis zum 27. Lebensjahr aus. Schlagmüller merkte jedoch an, dass dies nur für die Schulsommerferien gilt, nicht für die Semesterferien. 

Im kommenden Jahr feiert die Stadtbuslinie Nessi ihren 20. Geburtstag. Im Mai 2015 kündigte Ulrich Leber verschiedene Aktionen zum Jubiläum an. Auf Anregung von Stadträtin Anne Zeisner soll die Geschichte der Stadtbuslinie wie auch des gesamten Verkehrswesen in der Region von der Frühgeschichte bis zur Gegenwart aufgearbeitet werden. Zeisner nannte eine Plattform im Internet als zielführend für Arbeiten von Schülern, Heimatforschern und interessierten Bürgern. „Das Projekt sollte von Bürgern erarbeitet werden“, so die Kulturreferentin. Über einen langfristigen Zeitraum könnten weitere Themen dazu kommen und die Geschichte der Stadt aufgearbeitet werden. „Mit dem 20-jährigen Bestehen der Stadtbuslinie könnte es losgehen“, so Anne Zeisner.

 

 

Quelle: Rhön- und Saalepost: Stefan Kritzer