24.06.2013 | Landtagsspitze bei FGB Steinbach

Sälzer Unternehmen für Fertigungsgerätebau auf dem Besuchsprogramm

Selten im Licht der Öffentlichkeit: Die Firma FGB Steinbach war Ziel einer Exkursion des Landtagspräsidiums unter Führung von Landtagspräsidentin Barbara Stamm.

Einen Blick in die Provinz warf jetzt die Spitze des Bayerischen Landtags. Bei seiner jährlichen Exkursion machten sich unter Führung von Landtagspräsidentin Barbara Stamm das Landtagspräsidium, begleitet von Abgeordneten aus Unterfranken sowie Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer und Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel, ein Bild von den Aktivitäten auf dem Lande, das belegte, dass auch hier einige durchaus spannende Projekte mit Vorbildcharakter anzutreffen sind.

Nach dem Besuch eines Gymnasiums in Veitshöchheim sowie einer Gesundheitseinrichtung in Bad Bocklet stand für die knapp 40-köpfige Delegation an diesem Tag auch noch eine Visite bei der Firma FGB Steinbach in Salz auf dem Programm.

Das Unternehmen für Fertigungsgerätebau hatte in Bayern den ersten Förderbescheid aus dem Topf für die Modellstädte Elektromobilität erhalten, erklärte Geschäftsführer Thorsten Steinbach seinen Gästen. Die Zusage gilt einem Forschungsprojekt zur Entwicklung eines neuartigen Generators für kleine Windräder inklusive eines Speichers als Bestandteil eines kompletten Energieversorgungssystems.

Das Hauptgeschäftsfeld bestehe, so Steinbach, im Fertigungsgerätebau, in dem die Firma als ein weltweit führender Hersteller von Sondermaschinen gilt. In dem Betrieb mit 170 Mitarbeitern – unter ihnen 20 Ingenieure – werden unter anderem individuelle Lösungen in der Automatisierungs- und Prüftechnik entwickelt.

Ein besonderes Beispiel war der Auftrag der Deutschen Fördergemeinschaft für die Entwicklung eines 3,6 Millionen Euro teuren Prüfstandes der Technischen Universität Hamburg.

Nach einem Firmenrundgang, für den extra eine Reihe verschiedener Stationen aufgebaut war, unter anderem auch ein Fahrsimulator, zeigte sich die Landtagspräsidentin beeindruckt von der Kompetenz, die sich hier in einem relativ kleinen mittelständischen Betrieb gebildet hat. Doch ebenso war sie angetan von der familiären Führungsstruktur, denn allein sechs Steinbachs seien in der Leitung des Betriebs vertreten.

Quelle: Mainpost