30.11.2012 |Mehr Mittel für Modellstadt

Höhere Förderung für Elektromobilität

„Das ist ein sehr erfreuliches Signal aus München.“ Sebastian Martin, Projektmanager für Elektromobilität in Bad Neustadt, zeigt sich zufrieden über die Nachricht aus dem bayerischen Wirtschaftsministerium, dass die Fördermittel für die bayerischen Modellregionen Elektromobilität aufgestockt werden.

Wie es in einer Pressemitteilung aus dem Zeil-Ministerium heißt, hat der Haushaltsausschuss des Landtags die Nachschubliste für den Haushalt des Wirtschaftsministeriums am Mittwoch verabschiedet. Damit stünden für die bayerischen Modellstädte Elektromobilität in Bad Neustadt und Garmisch-Partenkirchen sowie die Modellregion E-Wald zusätzliche Haushaltsmittel in Höhe von 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. „Ich habe gegenüber den Modellregionen Wort gehalten und mich für zusätzliche Haushaltsmittel eingesetzt“, betonte Zeil. „Damit kann die Zielsetzung der Bayerischen Staatsregierung, innovative Anwendungsbeispiele für die Elektromobilität im ländlichen Raum voranzutreiben, verwirklicht werden.“

Wie Sebastian Martin bestätigt, haben die Verantwortlichen der drei bayerischen Modellvorhaben in den vergangenen Monaten ihre Konzepte vorgelegt. Schnell habe sich dabei herausgestellt, dass damit der zunächst gesetzte Kostenrahmen von 30 Millionen Euro gesprengt werde.

Im Rahmen einer externen Begutachtung seien fachlich begründete Anpassungen und Kürzungen notwendig geworden, beschreibt das Wirtschaftsministerium das weitere Vorgehen. Dennoch sei deutlich geworden, dass die vorgesehenen Mittel von 30 Millionen Euro nicht ausreichen. Das Ministerium habe daraufhin zusätzliche Haushaltsmittel in Höhe von 7,5 Millionen Euro in den Entwurf des Haushaltsplans eingebracht. Damit seien nach dem aktuellen Stand für E-Wald rund 19 Millionen Euro, für Garmisch-Partenkirchen rund elf Millionen Euro und für Bad Neustadt rund sieben Millionen Euro vorgesehen.

„Für die Modellregionen steht nun ein klarer finanzieller Rahmen fest. Damit können die Projektanträge überarbeitet und auf den Weg gebracht werden,“ unterstreicht Zeil.

Damit, so Martin, könne Bayern seinen Vorsprung im Bereich Elektromobilität erhalten und ausbauen, womit letztlich auch die Schaffung von Arbeitsplätzen verbunden sein könne. Wie der Bad Neustädter Projektmanager weiter erläutert, sind die Fördermittel aus dem Wirtschaftsministerium weitgehend für Industrievorhaben im Bereich Elektromobilität vorgesehen. Und gerade hier seien zahlreiche Unternehmen aus der Region aktiv geworden.

Quelle: Mainpost