20.10.2012 |Ministromer lässt E-Flotte bei Jopp anwachsen

Erster Elektrosmart in der E-Mobilitätsstadt ausgeliefert – Unternehmen macht gute Erfahrungen

Der erste Elektrosmart weit und breit: Verkaufsleiter Joachim Reiner (von links), Mercedes-Autohausbetreiber Rudolf Kehm, Landrat Thomas Habermann, Dr. Hubert Büchs und Mercedes-Verkäufer Sven Pfister ließen es sich nicht nehmen, mit dem E-Mobil gleich eine Runde zu drehen. Foto: Heise

Die Modellstadt für Elektromobilität baut den Vorsprung in der Dichte an zugelassenen Elektroautos weiter aus; diesmal durch ein deutsches Fabrikat. Der erste Elektrosmart weit und breit wurde dem Autozulieferer Jopp übergeben. Der hat nun ein zweites Firmenfahrzeug auf emissionsfreien Antrieb umgestellt.

Das Ereignis ist bemerkenswert, weil mit der Auslieferung des Ministromers gerade erst begonnen wird. Jopp wäre noch gar nicht an der Reihe gewesen, sagt Firmenchef Dr. Hubert Büchs, doch da habe wohl das Image der Modellstadt nachgeholfen. Mit dem ersten E-Auto habe man bei Jopp nur beste Erfahrungen gemacht.

Landrat Thomas Habermann sah das Fahrzeug als weiteren Schritt zum Ausbau der Elektromobilitätsstadt. Von den drei Modellregionen sei Bad Neustadt die innovativste, behauptete der Kreischef, der nach eigenen Worten die Entwicklung bei den beiden Konkurrenten genau beobachte. Vor allem im Bildungssektor werde mit der Ansiedlung der Technikerschule und dem Technologietransferzentrum die Modellstadt kontinuierlich ausgebaut.

Mercedes-Verkaufsleiter Joachim Reiner betrachtet den Smart als ideales Fortbewegungsmittel für die Kurzstrecke. Inzwischen sei ein E-Auto auch wirtschaftlich mit einem herkömmlichen Verbrenner vergleichbar, ihm gar überlegen.

Quelle: Mainpost Heise