21.03.2012Modellstadt online

Elektromobilität-Projekte ab sofort im Internet – und das zweifach

Die Modellstadt für Elektromobilität hat jetzt einen eigenen Internetauftritt; einen speziellen nur für das Thema Elektromobilität. Und weil eine Homepage im klassischen Sinne heute nicht mehr ausreichend ist, um im Internet Präsenz zu zeigen, hat Projektmanager Sebastian Martin gleich noch eine Facebook-Seite eingerichtet. Diese wird künftig gar vorrangig gepflegt und aktualisiert.

 

Ein Internetauftritt gehört heute einfach dazu. Vor allen Dingen bei so zukunftsträchtigen Themen wie einer Modellstadt für Elektromobilität. Sebastian Martin hat sich mit der Werbeagentur evoworkx media in den vergangenen Wochen an den Computer gesetzt und Seite für Seite gestaltet. Seit einigen Tagen ist die Modellstadt nun gleich zweifach online. Zum einen hat evoworkx-Geschäftsführer Alexander Streck eine umfangreiche Homepage unter der Adresse www.m-e-nes.de programmiert, die alles bietet, was der Internetnutzer an Informationen rund um das Thema Elektromobilität braucht. Warum ist Bad Neustadt Modellstadt? Wer ist der Projektmanager? Was tut der Förderverein M-E-NES? Wie funktioniert ein Elektroauto? Wann kommt das Technologietransferzentrum? Alles Fragen, die Sebastian Martin via Homepage beantworten kann. Soll die Kommunikation jedoch im Dialog verlaufen, wechselt Martin zu Facebook. Dort will er direkt und so schnell wie möglich Anfragen beantworten und, wenn es sein muss, auch mit interessierten Nutzern im Chat kommunizieren. In einem ersten Facebook-Video beantwortet Sebastian Martin schon mal häufig gestellte Fragen.

 

„Wir müssen mehr hin zum Bürger und nicht nur für die Fachwelt da sein“, sagte Sebastian Martin bei der Vorstellung der Internetseiten im Rathaus. Die Seiten sind nach Auskunft des Projektmanagers noch gar nicht fertig. „Die müssen weiter wachsen“, so der Projektmanager. Auch ein Umfrage-Modul wurde in die Seite integriert. Bürgermeister Bruno Altrichter zeigte sich angetan vom Modellstadt-Internetauftritt.

 

Dass eine regere Kommunikation der Modellstadt nach außen sinnvoll und notwendig ist, machte Klaus Saar an einem Beispiel deutlich. Saar, Beisitzer im Förderverein und bei M-E-NES Ansprechpartner in Sachen Bildung, regte an, dem Thema Schulen und Bildung einen höheren und zentraleren Stellenwert auf der Homepage einzuräumen. Schließlich, so der frühere Leiter der Jakob-Preh-Berufsschule, hat kürzlich eine Nürnberger Berufsschule das Angebot einer Arbeitsgemeinschaft Elektromobilität für die Schüler als angeblich erste Schule in Bayern realisiert. In Bad Neustadt, so Saar, gibt es eine solche AG seit zwei Jahren schon. Das haben wohl die Nürnberger Kollegen noch nicht mitbekommen.

 

Im Internet ist die Modellstadt für Elektromobilität ab sofort zu erreichen unter www.m-e-nes.de und unter www.facebook.com/emodellstadt

 

Quelle: mainpost.de