11.01.2012Schüler sollen E-Mobilität üben können

CSU-Stadtratsfraktion stellt Antrag zu einem Bildungscampus

Die Stadtratsfraktion der CSU stellt für die nächste Sitzung den Antrag, eine Verbindung der Themen Bildungscampus und Elektromobilität zu diskutieren. Wie Fraktionssprecher Norbert Klein erklärt, sei es erforderlich, die Planung einer E-Mobilitäts-Infrastruktur auf dem Schulgelände zu erarbeiten.

Schon länger werde die Idee diskutiert, die über 4000 Schüler aus FOS-BOS, Wirtschaftsschule, Rhön-Gymnasiums und Jakob-Preh-Schule zum Vorteil des Bildungsstandortes Bad Neustadt enger aufeinander abzustimmen. Im Laufe der Diskussionen seien diverse räumliche Änderungsansätze, zum Beispiel eine Teilsperrung der Franz-Marschall-Straße, um das Areal funktionell dem Campusgelände zuordnen zu können, oder die Einrichtung eines zentralen Bibliothek- oder Mensagebäudes, skizziert worden. Bislang sei laut Klein kein konkretes Vorgehen definiert worden, inwieweit das vorhandene Potenzial effizient in Wert gesetzt werden könne. Vor dem Hintergrund, dass das vorhandene Areal im Januar 2012 um eine Hochschuleinrichtung erweitert wird, halte es die CSU-Stadtratsfraktion für angemessen, das Thema Bildungscampus erneut zu diskutieren, um die sich ergebende Chance verfügbarer Fördermittel im Bereich Elektromobilität nicht verstreichen zu lassen. Wie Klein ausführt, stellen die Schüler von heute die bedeutendste Gruppe von Nutzern elektrisch betriebener Fahrzeuge dar. Somit sei es zielführend, ein Angebot an Ladeinfrastruktur auf dem Areal des Bildungscampus bereitzustellen, um die Technik erfahrbar und erlernbar zu machen. Das Ziel der Aufklärungs- und Bildungsarbeit decke sich mit den Vorgaben des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität. „Als Modellstadt für Elektromobilität sollten wir den Anspruch haben, ein Schaufensterprojekt zu entwickeln und mit vorhandener Kompetenz zu verbinden, um die Eigenkapital-Investition an vorhandene Mittel anzukoppeln, die Erfolgsaussichten des Projektes zu erhöhen und einen langfristigen Nutzen für die Stadt zu erzielen“, so Klein.


Quelle: mainpost.de