12.09.2014 | Studie: Bayern stehen auf E-Mobilität

12.09.2014 | Hohe Beliebtheit

Das Auto ist der Deutschen liebstes Kind – egal ob mit Verbrennungsmotor oder als E-Auto. Das verwundert eher nicht. Doch dass das Elektroauto vor allem im Freistaat so beliebt ist, schon: 67 Prozent der Bayern würden gerne mit einem Elektroauto zur Arbeit fahren – und gar 78 Prozent es sogar zum Einkaufen nutzen.

Damit ist das Elektroauto in Bayern wesentlich beliebter als in den anderen Bundesländern: Denn „nur“ 61 Prozent der Deutschen würden das E-Auto für den Arbeitsweg nutzen und 69 Prozent zum Einkaufen. Weit hinten in der Beliebtheit ist das E-Auto ausgerechnet bei den großstädtischen Berlinern: Nur knapp jeder zweite Hauptstadtbewohner kann es sich vorstellen, das E-Auto auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen zu nutzen.

Das ergab eine Befragung von rund 2000 Deutschen im Rahmen der repräsentativen „E.ON Energie-Studie 2014“. Dabei zeigen sich die Männer übrigens wesentlich affiner gegenüber dem E-Auto als die Frauen, vor allem für Ausflüge: 57 Prozent der Männer würden gerne ein Elektroauto in der Freizeit nutzen – dagegen nur 49 Prozent der Frauen.

„Damit die Energiewende gelingt“, wird E.ON-Geschäftsführer Rolf Fouchier in einer Pressemitteilung zitiert, „ist es wichtig, dass sich auch die Elektromobilität etabliert.“ Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die deutschen Straßen zu bringen, so der 2009 vorgestellte Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität (NEPE). Bislang aber hinkt das Autoland Deutschland bei den Zulassungszahlen noch weit zurück.

 

Quelle: Mainpost, Michael Deppisch